Herzlich willkommen,
User

Menu

Newsletteranmeldung

Wir halten Sie kostenlos immer auf dem Laufenden!



Arzt /Ärztin sein und selbst Behandlung als bipolar Erkrankte(r) benötigen ?

Warum ist es so viel schwerer, selbst behandelt zu werden, als andere zu behandeln?
Die Distanz, die Übersicht, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind weg.

Was brauche ich in dieser Ausnahmesituation von meinem Arzt/meiner Ärztin?

  • Bitte sehen Sie in mir den Menschen; nicht (nur) den Kollegen/die Kollegin.
  • Wenn ich heute vor Ihnen sitze, brauche ich dringend Hilfe. Es fiel mir sehr schwer, hierher zu kommen.
  • Haben Sie bitte auch Respekt vor mir, denn ich kann nichts dafür, dass ich diese Krankheit unter Umständen chronisch rezidivierend habe und nun akut alleine nicht mehr weiter weiß und sehr verzweifelt bin.
  • Bitte keine Vorwürfe, denn ich habe die Krankheitsausbrüche in nur geringen Teilen mitzuverantworten; meist hat mich die Krankheit in der Hand, macht mich hilflos, verzweifelt, wütend, traurig, euphorisch, unbeherrscht, maßlos, beleidigend, überheblich und gemein.
  • Ich schäme mich deswegen dafür. Versuchen Sie deshalb, diskret zu sein.
  • Lassen Sie sich nicht von meinem unter Umständen wohlgewählten, glatten, medizinischen und kollegialen Worten und Verhalten in die Irre führen. Ich habe es schließlich mal gelernt, was „verrückt“ klingt und was nicht.
  • Ich habe gelernt, mich zusammenzureißen, um arbeitsfähig zu bleiben. Besprechen Sie meine Arbeitsfähigkeit mit mir. Geben Sie mir bitte den Schutz, den ich als kranker Mensch brauche, ungeachtet meines Dienstplanes.
  • Besprechen Sie die Medikation und das Vorgehen mit mir. Mein Kopf denkt sowieso jeden Schritt mit, den Sie veranlassen.
  • Geben Sie mir zu verstehen, dass Sie mir helfen wollen, meine Notlage sehen, als Arzt für mich da sind - ungeachtet meiner Profession.
 

Aktuelle News

  • Studie der Medizinischen Hochschule Hannover

    Probanden mit bipolarer Erkrankung gesucht[… weiterlesen]


    alle News
  • Psychoedukationsgruppe in Hamburg

    am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)[… weiterlesen]


    alle News
  • Studie zu Bipolaren Störungen in Mainz

    Bitte beteiligen Sie sich![… weiterlesen]


    alle News
  • Drei BipoLife-Studien am UKE Hamburg

    Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbund...[… weiterlesen]


    alle News
  • Universität Mainz sucht Studienteilnehmer mit Bipolar-II Störung

    Studie in Mainz auf der Zielgeraden:

Für unsere Studie an der Universität...[… weiterlesen]


    alle News
  • Fragebogen für Angehörige - bitte beteiligen Sie sich!

    An der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld (Bethel) wird eine Studie...[… weiterlesen]


    alle News
  • BipoLife-Studie zu Psychotherapie bei Bipolaren Störungen...

    Im Rahmen von BipoLife, einem deutschlandweiten Verbundforschungsprojekt,...[… weiterlesen]


    alle News
  • Studie “Neurobiologie der sprachlichen Informationsverarbeitung...

    Universitätsklinikum Tübingen[… weiterlesen]


    alle News

Aktueller Terminhinweis