Kontrast

Vorsorge/Krisenplan

Welche Chance bietet ein Krisenplan und was habe ich als Angehöriger damit zu tun?

In einem persönlichen Krisenplan werden Maßnahmen schriftlich festgehalten, die im Krisenfall zu ergreifen sind. Der Krisenplan sollte in gesunden Zeiten und in ruhiger Atmosphäre vom Betroffenen und einer Vertrauensperson (und in Absprache mit dem behandelnden Arzt/Therapeuten) gemeinsam erstellt werden und ist sehr zu empfehlen.

Mögliche Inhalte: Frühwarnsymptome Depression/Manie, aktuelle Medikation, bereits als wirksam erwiesene Notfallmedikation bzw. andere Maßnahmen zum Gegensteuern, finanzielle Maßnahmen, Notfallrufnummern des behandelnden Arztes/der nächsten psychiatrischen Ambulanz/des sozialpsychiatrischen Dienstes, Rufnummer des zu benachrichtigenden Angehörigen, etc.

Durch einvernehmliches Unterschreiben wird der Krisenplan „verbindlich“ (wenn natürlich auch NICHT als juristisches Dokument!). Er kann vor allem Sie als Angehörige dabei unterstützen, zu Beginn einer neuen Krankheitsphase Einfluss auf den Betroffenen zu nehmen, denn er hat ja durch seine Unterschrift den verschiedenen Maßnahmen zugestimmt.

Auf unserer Website finden Sie einen Krisenpass zum Download. Denken Sie gegebenenfalls auch über eine Vorsorgevollmacht und/oder Patientenverfügung nach und besprechen Sie diese Möglichkeit mit Ihrem Angehörigen. Weiterhin können mit der zuständigen Klinik sogenannte Behandlungsvereinbarungen getroffen werden.

 

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Aktuell muss auf die Vergabe des Jules-Angst-Forschungspreises für 2020 verzichtet werden, da es gegenwärtig nicht möglich ist, in ansprechenden [… weiterlesen]
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