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Aretäus-Preis

Ehrungen der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) für besondere Leistungen in der Selbsthilfe


Zum 5. Mal verlieh die DGBS im Rahmen ihrer 18. Jahrestagung den Aretäus Preis.

Aretäus von Cappadocia lebte im Jahr 150 AD und ist der erste bekannte Arzt, der die Symptome der bipolaren Störung seinerzeit fast genauso beschrieb, wie sie noch heute dargestellt werden. Damit legte er einen Meilenstein in der Beobachtung der Erkrankung und Abgrenzung der Bipolaren Störung hin zu anderen Krankheitsbildern.

Der Aretäus Preis der DGBS würdigt Menschen oder Institutionen, die zum Thema Bipolare Störungen besondere Leistungen erbracht haben. 2018 wurde dieser Preis unter dem Stichwort besonderes trialogisches Engagement geteilt. Preisträger sind zum einen das Bipolar-Forum (www.bipolar-forum.de), vertreten durch ihre Administratoren Karin Kaltenbach und Thorsten Sprindt. Das Forum ermöglicht seit 2003 anonymen Austausch und gibt Informationen rund um die Erkrankung. Täglich meldet die Forumsstatistik ca. 6000 Zugriffe, die zumeist von nicht registrierten Teilnehmern erfolgen. Das Forum ist öffentlich zugänglich und ein wichtiges Instrument des Austausches für bipolar Betroffene und ihre Angehörigen. Die Administratoren des Forums sind „rund um die Uhr“ im Einsatz, sie versuchen Regeln umzusetzen, die allen Akteuren einen sicheren und fairen Austausch ermöglichen. Dabei kommt es auch immer wieder zu kritischen Situationen, so dass beide Administratoren nicht nur mit Herz und Verstand, sondern auch mit Geduld und Kompromissbereitschaft handeln.

Als zweiter Preisträger wurde Prof. Thomas Bock benannt. Thomas Bock hat mit Dorothea Buck die ersten Psychoseseminare gegründet und gilt als „Vater des Trialogs“. Auf vielen Ebenen setzt er sich für die Selbstbestimmung psychisch kranker Menschen und für das selbstverständliche Einbeziehen der Angehörigen ein. Er gründete viele trialogische Projekte im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Forschung, Versorgung (Irre menschlich Hamburg, EmPeeRie, Peer-Support). Er plädiert für ein offenes Verständnis psychischer Störungen, das anthropologische, zutiefst menschliche Aspekte sowie die Suche nach Sinn und Bedeutung einbezieht – auch bei Bipolaren Störungen. Thomas Bock ist Professor für klinische Psychologie und Sozial-Psychiatrie mit leitenden Funktionen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er habilitierte sich mit seinen Arbeiten über Lebensläufe psychoseerfahrener Menschen außerhalb der Psychiatrie. Neben ca. 300 wissenschaftlichen Beiträgen gibt es zahlreiche (trialogische) Bücher, darunter auch Kinderbücher – u.a. „Achterbahn der Gefühle“ und „Bettelkönigin“.

Bild von links: Dipl. Psychologin Esther Mühlbauer (Preisträgerin Jules-Angst-Preis 2018), Prof. Thomas Bock (Aretäus-Preis 2018), Thorsten Sprindt (Administrator des Bipolar-Forums, Aretäuspreis 2018), Prof. Martin Schäfer (1. Vorsitzender DGBS e.V.), Prof. Andreas Reif (Vorstand DGBS e.V.), vorne Frau Karin Kaltenbach (Administratorin des Bipolar-Forums, Aretäuspreis 2018)

 

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