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Kurzgeschichten von Pascal Schäfer

Pascal Schäfer über den Prozess des Schreibens

Ich bin seit fast zwanzig Jahren Rapid Cycler und im Minutentakt mit mehr oder weniger starken Schwankungen konfrontiert. Aber wenn ich schreibe, wenn ich mich nur auf die Geschichte konzentriere, dann stellt sich bereits nach wenigen Augenblicken eine Konstanz ein, die ich sonst im Alltag kaum erlebe. Diese Entspannung genieße ich sehr. Genau das ist einer der Hauptgründe, weshalb das Schreiben mir so wichtig geworden ist. Und vermutlich auch dafür, dass ich niemals über mich selbst, sondern immer über Dinge schreibe, die mit meiner eigenen Person möglichst überhaupt nichts zu tun haben.

Demnächst werden drei meiner Manuskripte im Bärenklau-Verlag veröffentlicht. Einen Text, der sich mit der Bipolaren Störung auseinandersetzt, kann man hier lesen.

Der Parasit

David ging in seinem kleinen, spärlich eingerichteten Wohnzimmer auf und ab. Die alten Dielen knarrten unter seinen Füßen, die Wände schienen immer enger zusammen zu rücken. Es war dunkel, die Luft war stickig. In seiner zittrigen Hand hielt David eine Zigarette, sein nervöser Blick richtete sich immer wieder auf den kleinen Gegenstand, der in der Mitte des runden Esstisches stand. Der volle Mond schien durch die Jalousien hindurch und zauberte ein Streifenmuster aus hell und dunkel auf die Oberfläche des Gegenstandes. Nachts wirkte er nicht nur beängstigender, sondern seltsamerweise auch schöner als im Licht des Tages. Und nach jedem Blick auf dieses unscheinbare und doch so machtvolle Etwas stellte sich von neuem eine ganz bestimmte Frage: Was zum Teufel ist das?
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Heimweg

21:03 Uhr - Der Parkplatz

Bevor Mona den Zündschlüssel drehte, schickte sie ein stummes Gebet zum Himmel und das, obwohl sie überhaupt nicht gläubig war. Aber in diesen Momenten war ihr jeder Gott recht, der den alten Toyota noch ein letztes Mal zum Leben erwecken konnte. Vor allem nach einer Spätschicht, wenn sie so gut wie alleine auf dem spärlich beleuchteten Parkplatz des Discounters stand. Der Markt schloss zwar um zwanzig Uhr, doch bis alle Arbeiten erledigt waren, konnte es gut und gerne eine Stunde oder länger dauern.

Die Batterie des Wagens war alt, aber sie schaffte es tatsächlich einmal mehr, den Motor zum Laufen zu bringen, der Kälte zum Trotz. Mona atmete auf. So weit, so gut. Was in ihre Nase drang, war weniger gut: Ein penetranter Geruch erfüllte das Innere des Wagens. Mona griff sich den Duftbaum, der am Innenspiegel hing (und laut koreanischem Hersteller nach Fichtennadeln riechen sollte), riss ihn ab und spielte mit dem Gedanken, ihn einfach aus dem Fenster zu werfen. Doch dann entschied sie sich, ihn im Handschuhfach verschwinden zu lassen.
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