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DGBS-Referat Versorgung

Leitung:

Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Dortmund

Mitarbeit:

Prof. Dr. Peter Brieger, München
Prof. Dr. Detlef Dietrich, Hildesheim
Prof. Dr. Georg Juckel, Bochum   
N.N. (Vertreter der Betroffenen)
Christopher Scharfenberger, Merzhausen im Hexental (Vertreter der Angehörigen)

Sekretariat/wissenschaftliche Assistenz: 


Dr. Bianca Überberg, Dortmund

Aufgaben und Ziele

Das DGBS-Referat Versorgung hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgungsqualität bipolar Betroffener zu verbessern. Das soll erreicht werden, indem die Zusammenarbeit zwischen den professionellen Anbietern medizinischer Leistungen - wie Krankenhäusern oder dem ambulanten Versorgungssektor - den Betroffenen sowie lokalen Selbsthilfegruppen und den Angehörigen gefördert wird. Das trialogische Konzept der DGBS ist dabei die Grundlage für alle Aktivitäten des Referats.

Neu geschaffen wurde ein Gütesiegel, das als Ansporn dienen soll, das Angebotsspektrum professioneller Leistungen zu überprüfen, ggf. zu erweitern. In einem ersten Schritt wird das Referat Versorgung das Gütesiegel im professionellen Bereich an stationäre bzw. teilstationäre Versorgungseinrichtungen vergeben. Auf der Basis von gut zu erfüllenden und überprüfbaren Qualitätsmerkmalen können Kliniken/Tageskliniken das Gütesiegel erwerben.

Zu den Voraussetzungen gehört eine qualitativ hervorgehobene Versorgung. Diese beinhaltet neben den Qualitätskriterien der Behandlung, wie z.B. Orientierung der Behandlung an den S3-Leitlinien, u.a. auch strukturelle und formale Voraussetzungen des Krankenhauses bzw. der Klinik. Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Selbsthilfe-Gruppen wird dabei erwartet, ebenso wie eine Kooperation mit der DGBS auf Grundlage eines Kooperationsvertrages.

Die mit einem Gütesiegel ausgezeichneten Krankenhäuser können damit ihre vorbildliche Versorgung von bipolar Betroffenen dokumentieren. Sie erfüllen die Anforderungen an eine zeitgemäße und moderne Behandlung.

Das DGBS-Referat Versorgung übernimmt in diesem Zusammenhang die zentrale Funktion der Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation mit interessierten Kliniken, Evaluation und Prozessgestaltung bei der Vergabe des Gütesiegels sowie Versendung von Infomaterialien.

In der LWL-Klinik Dortmund werden die erforderlichen Aktivitäten gebündelt und koordiniert. Geplant sind zukünftige Kooperationen mit dem DGPPN-Referat „Psychiatrie in der primärärztlichen Versorgung“ und weitere Fortbildungsprogramme.

Ziel ist es, dass eine frühe und richtige Diagnose der Bipolaren Störung gestellt wird, optimale, zeitnahe und zeitgemäße Versorgung im trialogischen Austausch möglich ist, eine hohe Lebensqualität für Betroffene mit Bipolarer Störung erreicht wird und eine selbstverständliche Akzeptanz der Bipolaren Störung in der Öffentlichkeit verbreitet wird.

Interessierte und engagierte Mitstreiter sind im Referat Versorgung willkommen. Sie erreichen uns mit einer E-Mail an versogung@dgbs.de.

 

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