Herzlich willkommen,
User

Menu

Newsletteranmeldung

Wir halten Sie kostenlos immer auf dem Laufenden!


Ich stimme zu, dass diese Angaben zur Beantwortung meiner Anfrage verarbeitet und gespeichert werden. Ihre Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung dieser Anfrage gelöscht. Sie können auch zukünftig Ihre Einwilligung mit einer E-Mail an info[at]dgbs.de widerrufen. Ausführliche Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung

Schweigepflicht = keine Auskunft?

Es kommt leider auch heute noch häufig vor, dass Angehörige bei der ambulanten und/oder stationären Behandlung außen vor gelassen werden. Dabei kann ein trialogisches Behandlungskonzept große Vorteile für den Stabilisierungsprozess mit sich bringen.



Wenn der behandelnde Arzt/Therapeut nicht von sich aus auf Sie zukommt, kann das unterschiedliche Gründe haben: Der Arzt lehnt die Einbeziehung Angehöriger selbst ab oder der Betroffene wünscht dies nicht. Ersteres ist für Sie als Angehöriger besonders ungünstig – aber vielleicht erreichen Sie durch hartnäckiges Nachfragen etwas. Der zweite Fall ist wegen der ärztlichen Schweigepflicht problematisch. Will der Betroffene nicht, dass Sie über die Behandlung informiert werden, bleiben kaum Möglichkeiten offen. In jedem Fall aber haben Sie als Angehöriger ein Recht darauf, mit Ihren Sorgen und Ängsten wahrgenommen zu werden. Der Arzt/Therapeut kann Sie in einem Gespräch – trotz Schweigepflicht – allgemein über die Erkrankung und die optimale Behandlung informieren und sich so zugleich ein Bild von Ihrer Situation machen.


Optimal sind natürlich trialogische Gesprächsformen. Denn Angehörige sind wertvolle Begleiter im Gesundungsprozess: Sie tragen die Erkrankung in der Familie mit, sie bringen eine zusätzliche Perspektive ein und sie sind nicht zuletzt diejenigen, die den Betroffenen am besten kennen und als erstes eventuelle Frühwarnsymptome einer nahenden Phase erkennen (können).


Professor Bock, ein bekannter Psychologe, betont immer wieder öffentlich, es sei ein Kunstfehler, Angehörige nicht in die Behandlung mit einzubeziehen. Gehen Sie also ruhig mutig auf die Professionellen zu. Gute Ärzte und Therapeuten sind dankbar für Ihren Einsatz.

Begriffserklärung: Trialog = das gemeinsame Gespräch zwischen Betroffenem, Angehörigen UND dem behandelnden Arzt/Therapeuten.

 

Aktuelle News

  • Uniklinik Frankfurt sucht Menschen mit bipolarer Störung für...

    Teilnehmer gesucht [… weiterlesen]


    alle News
  • Studie in Mainz: Verwandte von Bipolar-I-erkrankten Menschen...

    Für eine Studie an der Universität Mainz suchen wir psychisch gesunde Verwandte...[… weiterlesen]


    alle News
  • Mainzer Studie zu Stress, Emotionen und Gehirnstrukturen

    Teilnehmer gesucht[… weiterlesen]


    alle News
  • Studie in Hamburg: Ambulantes Monitoring mittels Smartphone bei...

    Teilnehmer gesucht[… weiterlesen]


    alle News
  • Patienten mit bipolarer Störung gesucht

    Studienzentrum Neuruppin/nördliches Brandenburg sucht Patienten mit bipolaren...[… weiterlesen]


    alle News
  • Patienten mit bipolaren Störungen gesucht

    Studienzentrum Neuruppin/nördliches Brandenburg sucht Patienten mit bipolaren...[… weiterlesen]


    alle News
  • Studie in Tübingen: Patienten mit einer bipolar-affektiven...

    Smartphone basiertes ambulantes Monitoring von Frühwarnsymptomen einschließlich...[… weiterlesen]


    alle News
  • Teilnehmer gesucht: Bipolife Studie am Uniklinikum Dresden

    Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbund...[… weiterlesen]


    alle News

Aktueller Terminhinweis

 
Cookies ermöglichen Ihnen die bestmögliche Nutzung dieser Website. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, erklären Sie sich mit unseren Datenschutzrichtlininen einverstanden.. Bestätigung mit »OK« schließt diesen Hinweis. mehr Infos / Datenschutzerklärung