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Informationen und Hilfen für Angehörige

"Was kann ich für mich selbst tun, damit ich gesund bleibe und genug Kraft habe?"
"Woran merke ich, dass ich therapeutische Hilfe brauche?"
"Zu welchen kostenlosen Beratungsstellen kann ich gehen?"
"Wo kann ich mich austauschen, außer z.B. im Bipolar-Forum?"
"Gibt es Selbsthilfegruppen für Angehörige, wenn ja, wo sind sie verzeichnet?"

Die Lebenssituation als naher Angehöriger eines geliebten, an einer psychischen Erkrankung leidenden Menschens kann sehr belastend und kräftezehrend sein. Es ist daher sehr wichtig, stets ein Auge auf die eigene – physische und psychische – Gesundheit zu haben. Es nützt Ihrem erkrankten Angehörigen nichts, wenn Sie sich völlig verausgaben, denn dann können Sie ihm auch keine Stütze mehr sein. Achten Sie also, besonders während akuter Krankheitsphasen, auf genügend Ausgleich für sich selbst (z.B. Freunde, Freizeitgestaltung, Hobbies). Gönnen Sie sich öfters mal eine Pause! Manchmal kann auch eine längere Auszeit von der belastenden Situation notwendig sein (z.B. räumliche Trennung vom Angehörigen oder zeitlich begrenzte Kontaktsperren).

Wenn Sie aber doch einmal das Gefühl haben sollten, dass Sie mit der Situation so überfordert sind, dass Sie Unterstützung (für sich!) benötigen, scheuen Sie sich nicht, eine der folgenden Möglichkeiten zu wählen. Sie werden den Problemen anschließend mit neuer Kraft und Energie gegenübertreten.

Zuallererst können Sie die diversen Beratungsangebote per Email (BapK) oder Telefon (DGBS oder auch die Telefonseelsorge) in Anspruch nehmen. Oder Sie gehen zu einer der kostenlosen psychologischen Beratungsstellen in Ihrer Umgebung (meist unter kirchlicher Trägerschaft).

Besorgnis, Angst, Mitgefühl, Mitleid, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Wut, Enttäuschung, Trauer und Schmerz – oft fühlt man sich mit diesen Gefühlen als Angehöriger ganz allein (gelassen). Dabei gibt es so viele Menschen, die in einer ganz ähnlichen Situation sind. Es kann eine große Erleichterung sein, sich seine Sorgen und Ängste im Kreis von „Gleichgesinnten“ von der Seele reden zu können. Versuchen Sie es doch einmal mit einem Besuch bei einer der deutschlandweit verbreiteten Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch erkrankter Menschen (Verzeichnis auf unserer Website bzw. wenn dort bei Ihrer PLZ nichts gelistet, dann auch beim Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker BApK). Oft können die regionalen Gruppen neben der so wichtigen Erkenntnis, dass „man nicht alleine ist“, auch ganz konkrete praktische Tipps geben und Hilfsangebote vor Ort vermitteln.

Es kann ebenfalls hilfreich sein, sich für eine Zeit lang in Psychotherapie zu begeben. Auch Sie als Angehöriger bekommen im Normalfall (bei entsprechender Indikation durch das Gutachten des Therapeuten) eine Gesprächstherapie bewilligt.

 

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