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„Ich stehe nach einer manischen Episode wieder einmal vor einem sozialen und materiellen Scherbenhaufen.“

Es ist oft sehr schwer, den Menschen in seinem Umfeld zu erklären, dass das, was man in einer Manie gesagt und getan hat, die Symptome einer Erkrankung waren. Manche können dafür kein Verständnis aufbringen und wenden sich dauerhaft von Ihnen ab, weil sie durch Ihr Verhalten zu schwer verletzt wurden, bei anderen gelingt es, dieses Verständnis zu wecken. Hier zeigt sich oft, wer ein wahrer Freund und wer doch nur eine Bekanntschaft ist. Mit einer aufrichtigen Entschuldigung kann manch eine Freundschaft jedoch erhalten bleiben.

Die Verantwortung für das Geschehene zu übernehmen, kann ein wichtiger Schritt zur Bewältigung der Bipolaren Störung sein. Damit zeigen Sie, dass Sie zu der Erkrankung stehen und die Diagnose akzeptiert haben. Der nächste Schritt wäre dann, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um künftige Episoden zu reduzieren oder zu vermeiden (zum Beispiel mit einem Krisenplan). Vielleicht hilft es Ihnen auch, nach einer Episode zu realisieren, was Sie daraus gelernt haben und so aus einem „Manko“ einen weiteren Schritt hin zu einem gelungenen Umgang mit der Erkrankung werden zu lassen.

Was Kauf- und Mietverträge angeht, die manisch abgeschlossen werden und oft jedes normale Maß überschreiten, weil man seine finanziellen Möglichkeiten extrem überschätzt hatte, so gibt es unter Umständen die Möglichkeit, diese Verträge rückgängig zu machen. Die Voraussetzung dafür ist, die manische Phase von einem Psychiater attestieren zu lassen, allerdings muss der Arzt einen in dieser Zeit auch gesehen haben. Wenn die Manie einen Aufenthalt in einer Klinik zur Folge hatte, ist es etwas einfacher, sich nachträglich eine vorübergehende Geschäftsunfähigkeit bescheinigen zu lassen. Ein solches Attest  hat jedoch Auswirkungen auf Ihre zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit der jeweiligen Person oder Firma – aus nachvollziehbaren Gründen wird man von weiteren Vertragsabschlüssen mit Ihnen Abstand nehmen.

Nicht immer lässt sich allerdings nur mit einem Attest die Sache im Nachhinein wieder "geradebiegen"; es ist durchaus möglich, dass es zu Gerichtsverhandlungen und Begutachtungen kommt.

 

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