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DGBS Newsletter: Ausgabe 5/2017

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

grade mal noch so pünktlich vor Weihnachten hier also der letzte Newsletter des Jahres 2017! Was war das für ein verrücktes Jahr - vor allem politisch gesehen (in den USA haben wir leider eine neue Regierung, hierzulande haben wir leider keine - aber lieber das als Trump, finde ich. Aber das ist eine andere Geschichte...)

Auch im Hinblick auf die Belange psychisch Kranker war dieses Jahr jede Menge geboten mit etlichen Gesetzesvorhaben usw., bei denen die DGBS immer am Ball war und über die wir Sie auch weiterhin informiert halten. Aber nun kommt das Jahr zum Ende, wird ruhig und besinnlich, man macht Kerzen an - vielleicht auch den Kamin -, isst Stollen, krault die Katze und sinniert vor sich hin. Nicht.

Wie auch die Jahre zuvor verbringt man die letzten Tage vor Weihnachten mit Geschenkekaufen, Kartenschreiben, Weihnachtsfeiern, Sich-von-Weihnachtsfeiern-Erholen, Gruppenbesuchen auf dem Weihnachtsmarkt... was ja alles ganz nett wäre, hätten denn nicht die Arbeitgeber und der Rest der Welt entdeckt, dass es im Dezember noch den einen oder anderen Zeitslot zu holen gibt, an dem man noch ein kleines Meeting, eine Besprechung oder eine Deadline setzen kann. Ich kann mich noch erinnern, dass es eine Zeit gab, in der der Dezember noch nicht so vollgestopft war (und ich bin nach 1930 geboren...!) - aber mittlerweile: nada, nichts, es geht (gerade dieses Jahr) durch bis zum 22.12. Das ist nicht sehr erfreulich... und genau diese Dinge sind es, die dazu führen, dass man sich immer gestresster und immer unentspannter fühlt.

Vielleicht ist hier ausnahmsweise mal die Deutsche Bahn ein Vorbild. Damit die Züge wieder pünktlicher fahren, hat man hier in die Fahrpläne Zeitreserven eingebaut, ein paar "Pufferminuten", die der Zug nutzen kann, um z.B. verlorene Minuten am Bahnsteig wieder herauszufahren. Im Arbeitsleben aber wird mittlerweile alles auf Kante geplant, was normalerweise schon nicht klappt, aber spätestens bei Krankheit, Urlaub, Stau erst recht nicht. Die Planer übersehen, dass ein Mensch eben kein Schweißroboter ist.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen (und mir) für 2018 mehr Pufferminuten im Alltag: sei es auf der Arbeit oder im häuslichen Umfeld. Ich bin mir sicher, es lohnt sich!

Ein frohes Fest und alles Gute für 2018
wünscht Ihnen und Ihren Lieben

Ihr
Andreas Reif
und die Newsletter-Redaktion

Inhaltsüberblick

Neues von der DGBS

  • Weihnachtsverlosung 2017
  • Jahrestagung 2018

Berichte aus den DGBS Referaten

  • Referat Betroffene
  • Referat Angehörige

Wissenswertes

  • Zwei Studien in Heidelberg: Bipolar Erkrankte und Angehörige gesucht
  • Umfrage zu Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie
  • Buch für Kinder bipolar Erkrankter

Die DGBS

  • Kennen Sie schon...?
  • Werden Sie Mitglied der DGBS!
  • Die DGBS ist auf Ihre Spende angewiesen
  • DGBS: Ziele und Entwicklungsschritte

Impressum

Neues von der DGBS

Weihnachtsverlosung 2017

Gleich drei verschiedene Preise gibt es in diesem Jahr zu gewinnen:

5 signierte CDs von Emily Maguire:
A Bit Of Blue
Die bemerkenswerte britische Sängerin Emily Maguire war in diesem Jahr erstmals bei unserer Bipolar Roadshow dabei. Lesen Sie eine Rezension ihrer aktuellen CD "A Bit Of Blue" auf dieser Seite.

3 Bücher von Monica Ramirez Basco:
Manie und Depression - Selbsthilfe bei Bipolaren Störungen
Der 2010 erstmals erschienene psychoedukative Ratgeber gehört längst zu den Standardwerken im Thema Bipolare Störungen. Das Buch wurde in diesem Jahr überarbeitet, ergänzt und neu übersetzt. Die zu den Übungen gehörenden Arbeitsblätter lassen sich herunterladen. Lesen Sie hier mehr über dieses Buch.

3 Bücher von Cornelia Schmitz:
Betreutes Sterben
Ein Krimi, der in der Psychiatrie spielt. Mit einer bipolaren Heldin. Und nur leicht überzeichneten Schilderungen der Stationsabläufe. "Ein Lesevergnügen", meint der Verlag. Unsere Rezensentin Johanna Römmelt schließt sich dieser Meinung an. Lesen Sie ihr Resümée mit einem Klick auf diesen Link.

Und so geht es:

Wenn Sie bis einschließlich 15. Januar 2018 eine Spende an die DGBS überweisen und beim Verwendungszweck "Verlosung" sowie Ihren Gewinnwunsch eintragen (CD, Ratgeber oder Krimi), nehmen Sie an der Verlosung teil. Vergessen Sie auch nicht, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben für den Fall eines Gewinns. Die Gewinner werden noch im Januar benachrichtigt.

Unsere Bankverbindung:

IBAN:    DE60 3006 0601 0005 0318 26
BIC:
DAAEDEDDXXX


Wir danken dem Psychiatrie Verlag, dem BALANCE Buch + Medien Verlag und Shaktu Records für die freundliche Überlassung der Bücher und CDs - auch das ist ja schon eine großzügige Spende!

DGBS Jahrestagung 2018

Egal, ob Sie Profi, Betroffene(r) oder Angehörige(r) sind: Gestalten Sie unsere nächste Tagung mit, indem Sie Themenvorschläge für Symposien und/oder Workshops einreichen. Trialogische, wissenschaftliche und gemischte Themen sind gleichermaßen willkommen. Schicken Sie eine E-Mail an info@dgbs.de mit einer kurzen Erläuterung Ihres Vorschlags. Es wäre gut, wenn Sie sich auch Gedanken über mögliche Referenten für Ihr Thema machen und uns mitteilen.

Zur Erinnerung: Die Tagung steht unter dem Motto "Bipo home"; Schwerpunktthemen werden also unter anderem neue Versorgungskonzepte wie z.B. Hometreatment sein. Veranstaltungsort ist die Universität Hamburg, die Tagung findet von 6. bis 8. September 2018 statt. Merken Sie sich diesen Termin bitte schon einmal vor.

Berichte aus den DGBS Referaten

Referat Betroffene

Die Arbeitsgruppe "Selbst betroffene Profis" im DGBS Referat Betroffene stößt auf so viel Resonanz, dass die Leiterinnen kaum die Beantwortung der Mailanfragen erledigen können. Es haben sich auch internationale Kontakte ergeben, etwa mit dem Doctor's Support Network DSN in Großbritannien. Ein gemeinsam gestaltetes Symposium beim diesjährigen WPR-Kongress in Berlin war überfüllt. Die drei Referentinnen berichten von der Veranstaltung auf dieser Seite.

Referat Angehörige

Auch unsere Seminare für Angehörige stoßen unverändert auf große Nachfrage. Das nächste findet am 16. und 17. Februar 2018 in Kooperation mit der Universitätsklinik in Würzburg statt. Sie können sich jetzt schon anmelden. Die Organisatorin und Moderatorin des Seminars Barbara Wagenblast gibt Ihnen mehr Details auf dieser Seite.

Wissenswertes

Zwei Studien an der Universität Heidelberg

Bipolar Betroffene und Angehörige von bipolar Erkrankten gesucht

Viele Aspekte der Bipolaren Störung sind noch nicht oder nicht gut erforscht. Deshalb müssen Studien durchgeführt werden, welche wiederum von der Beteiligung Betroffener und/oder Angehöriger abhängig sind. Deshalb rufen wir in unserem Newsletter immer wieder zur Teilnahme an solchen Studien auf. Heute geht es um eine Studie, bei der Betroffene und eine weitere, bei der Angehörige von bipolar Erkrankten gesucht werden. Beide Studien werden an der Universitätsklinik Heidelberg durchgeführt.

Umfrage zu Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bittet um Ihre Beteiligung bei einer Fragebogen-Studie zu Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie. Sie können den Fragebogen hier herunterladen oder gleich online ausfüllen.

Was ist bloß mit Pepita los?

Ein Buch für Kinder von bipolar Erkrankten (Altersgruppe 3 bis 10 Jahre)

Kinder von bipolar Erkrankten werden mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert. Julia Snyder (vormals Stolpp), ehemalige Angehörigenvertreterin im Vorstand der DGBS, kennt diese Situtation aus eigener Erfahrung. Sie hat das Buch gelesen und bespricht es auf dieser Seite.

Die DGBS

Kennen Sie schon...

...unser Internetforum www.bipolar-forum.de? Hier können sich Betroffene, Angehörige und Interessierte anonym über die Bipolare Störung austauschen, eine Art große virtuelle Selbsthilfegruppe. Mehr als 11.000 Teilnehmer sind registriert; die Summe der im Forumsarchiv abrufbaren bisherigen Beiträge beläuft sich auf weit über 500.000 - eine immense Sammlung an Wissen aus Erfahrung.

Die DGBS: Ziele und Entwicklungsschritte

Ein Überblick über die Ziele, die wir uns gesetzt haben, unsere Motivation und die bisherige Geschichte der DGBS. Weiterlesen...

Werden Sie Mitglied der DGBS!

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie die Arbeit der DGBS und gewährleisten die Unabhängigkeit unserer Vereinigung. Nur so können wir weiterhin ein breites Informationsangebot über die Bipolare Störung anbieten und die Belange bipolar Erkrankter und ihrer Angehörigen vertreten. Weiterlesen...

Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen

Fördern Sie unsere Arbeit mit einer Spende. Mit Ihrer Unterstützung gewährleisten Sie die Kontinuität unserer Arbeit. Weiterlesen...

Impressum

Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)

Postanschrift Geschäftsstelle:
DGBS
Klinik für Psychiatrie
Heinrich-Hoffmann-Straße 10
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 0700 333 444 54 (12 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunknetz z.T. deutlich höhere Gebühren)
Telefonzeiten: Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 16:00 Uhr
E-Mail: info@dgbs.de
1. Vorsitzender: Prof. Dr. Martin Schäfer, Essen

Redaktion:

Prof. Dr. Andreas Reif (Chefredaktion)
Martin Kolbe
Barbara Wagenblast

Mitautorinnen bei dieser Ausgabe:

Dr. Astrid Freisen mit Dr. Angelika Lührs und Dr. Louise Freeman
Johanna Römmelt
Julia Snyder
Luise Stückle

 

Aktuelle News

  • Studie in Heidelberg: Angehörige von bipolaren Patienten gesucht

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  • Studie in Heidelberg: Patienten mit Bipolarer Störung gesucht

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  • Studie der Medizinischen Hochschule Hannover

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  • Psychoedukationsgruppe in Hamburg

    am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)[… weiterlesen]


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  • Mainzer Studie zu Stress, Emotionen und Gehirnstrukturen

    Bitte beteiligen Sie sich![… weiterlesen]


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Aktueller Terminhinweis