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DGBS Newsletter: Ausgabe 05/2019

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Die im letzten Herbst angestoßene Diskussion um Zukunft und Ausrichtung der DGBS ist in vollem Gange. Anfang März fand in Frankfurt am Main ein Zukunftsworkshop statt, zu dem die Referate, Interessengruppen und trialogischen Vertreter, der Vorstand sowie verdiente Mitglieder zusammenkamen. Die Diskussion wurde unmittelbar so intensiv geführt, dass die Moderatoren erst einmal die Tagesordnung ändern mussten. Ohne an dieser Stelle die Ergebnisse vorwegnehmen zu wollen, kann ich doch sagen, dass sich eine ernsthafte Diskussion und ein konstruktiver Trialog entwickelte, der eine Vielzahl von Ideen und Anregungen hervorbrachte.
Der trialogische Ausgleich unterschiedlicher Interessen von Betroffenen, Angehörigen und Profis wird wohl auf längere Zeit erforderlich sein, da äußere und innere Faktoren auf den Verein einwirken. Bei ersteren sehe ich vor allem die sich verändernde Versorgungslandschaft, bei letzteren die überproportional ansteigenden Mitgliederzahlen der Betroffenen. Dadurch wird sich die DGBS weiterentwickeln. Das ist wahrscheinlich auch nicht schlimm, nur muss man sich darauf einstellen. Möglicherweise fühlen sich dann die Profis nicht mehr so gut aufgehoben. Aber warum eigentlich? Der Austausch außerhalb eines Behandlungsverhältnisses kann doch von unschätzbarem Wert für alle Seiten sein. Es könnte sich eine Art von Selbstverständlichkeit in der Kommunikation entwickeln, die den trialogischen Ausgleich mehr und mehr entbehrlich macht.
Und so schließe ich mit der Frage: Was kommt nach dem Trialog? Die Antwort darauf bleibe ich Ihnen schuldig, freue mich aber auf interessante Diskussionen, z.B. auf unserer nächsten Jahrestagung!

Herzlichst, Ihr
Jens Langosch

 

Inhaltsüberblick

 

DGBS DIREKT

Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch kranke Menschen durch das BMG und Stellungnahme der DGBS

Mit dem Ziel, die Hilfen für psychisch kranke Menschen weiterzuentwickeln startete das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) einen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern von Fachverbänden sowie weiteren Expertinnen und Experten. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe zu benennen und bis zum Frühjahr 2021 klare Empfehlungen aussprechen zu können.

Es bildeten sich vier Dialogforen zu folgenden Themenschwerpunkten

    1. Versorgungsbereiche
    2. Selbstbestimmung und Partizipation
    3. Zielgruppenspezifische Versorgungsfragen
    4. Personenzentrierte Versorgung – Vernetzung und Kooperation

Das Konzept des Projektes finden Sie hier, sowie die Stellungnahme der DGBS zu bestehenden Strukturen und Entwicklungsbedarfen, mehr.

Das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“(PsychVVG)

ist Handlungsauftrag für den Gemeinsamen Bundesausschuss  (G-BA) bis zum 30.September 2019 eine Mindestpersonalvorgaben für die stationäre psychiatrische und psycho-somatische Versorgung auszuarbeiten. Die DGBS drückt ihre Besorgnis über den aktuellen Stand der Entwicklung der neuen Richtlinie in einer gemeinsamen Stellungnahme mit Partnern des trialogischen Forums der DGPPN aus. Mehr dazu hier.

Partizipative Forschung im Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung plant die Errichtung zwei weiterer Gesundheitszentren in Deutschland, eines für Kinder- und Jugendgesundheit, sowie ein Zentrum für Psychische Gesundheit. Hier finden Sie allgemeine Hintergrundinformationen zu den Deutschen Gesundheitszentren und ihren Standorten. Die DGBS unterstütz das Anliegen nach einem partizipativen Ansatz in der Forschungsarbeit des geplanten Zentrums mit Partnern des trialogischen Forums der DGPPN, hier weitere Informationen.

Zukunftsworkshop der DGBS

Am 1./ 2. März 2019 fand ein  Zukunftsworkshop in Frankfurt am Main statt. Gemeinsam konnten wichtige Themen als Handlungsfelder benannt werden und ein erster Schritt in die Bearbeitung erfolgen, mehr hierzu.

Verleihung des Jules-Angst Forschungspreis 2019 durch die DGBS

Zum dritten Mal in Folge werden junge Wissenschaftler/innen mit ihren Forschungsprojekten rund um die Bipolare Störung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Bewerbungen um die Auszeichnungen können bis zum 31.05.2019 eingereicht werden, mehr dazu.

Schulung für die DGBS Telefonberater

Vom 21. bis 24.2.2019 führte die DGBS unter Leitung von Frau Barbara Wagenblast eine Schulung für die Telefonberater durch. Die Telefonberatung ist ein Angebot der DGBS, dass von Ehrenamtlichen an 5 Tagen die Woche angeboten wird. Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht einer Seminarteilnehmerin.

Seminar für Angehörige

Das Seminar vom 26. bis 27.4.2019 für Angehörige in Augsburg war über Monaten vorab ausgebucht. Angehörige, die sich für diese Veranstaltung interessieren können sich jederzeit unter info@dgbs.de für eine Folgeveranstaltung auf eine Warteliste setzen lassen.

Basisseminar „Lernort Selbsthilfe“

Jährlich bietet die DGBS ein Basis- und ein Aufbauseminar zur Förderung der Selbsthilfe an. Hier werden Informationen rund um das Thema der Diagnose der Bipolaren Störung und der Arbeit in und mit Selbsthilfegruppen gegeben. Die Termine werden jeweils über die Internetseite der DGBS bekannt gegeben. Das nächste Basisseminar für Einsteiger findet vom 18. bis 21.10.2019 statt. Weitere Informationen zu den Inhalten des Seminars finden Sie auf unserer Homepage. Hier der Erfahrungsbericht eines Teilnehmers aus dem letzten Basisseminar.

Zum Tod von DGBS- Ehrenmitglied

Prof. Dr. med. Dr. phil. Hinderk M. Emrich, *2.7.1943, verstorben 16.09.2018.

 

WISSENSWERTES UND INTERESSANTES

 

Aus der Welt der Politik


Änderung des Bundeswahlgesetzes zu Gunsten von Menschen mit Behinderung

Viele haben es mitbekommen, dass das Bundesverfassungsgericht entschied, dass Menschen mit Behinderung, die in allen Angelegenheiten betreut werden, nicht länger vom Wahlrecht ausgeschlossen werden dürfen. Mehr zum Sachverhalt hier.

Sind Menschen mit psychischer Erkrankung von diesem Gesetz betroffen und wenn ja, in welchem Umfang? Das Bundesministerium Arbeit und Soziales gab 2016 eine Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht für Menschen mit Behinderung in Auftrag, hier finden sich allgemeine Fakten zum Thema.

 

Termine aus der Welt der Vereine und des sozialen Engagements

Am 13. Mai 2019 bietet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Berlin einen Workshop zum Thema „Gendergerechtigkeit“ an. Mehr dazu.

Der Arbeitskreis der Krankenhausleitungen Psychiatrischer Kliniken lädt vom 27./ 28.05.2019 zum 5. Nationalen Forum für Entgeltsysteme in Psychiatrie und Psychosomatik nach Berlin ein. Weitere Informationen.

Der DGPPN Anti-Stigma-Preis wird jährlich in Berlin als Zeichen für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen verliehen. Er ist mit 10.000 € dotiert. Ausgezeichnet werden Selbsthilfegruppen, Institutionen oder Projekte. Bewerbungen können bis zum 2.6.2019 eingereicht werden. Weitere Informationen hier.

Mad Pride Parade 10.06.2019 in Köln: ein Event besonderer Art, „…küßt den Wahnsinn wach, liebt Krummbeine und Spasmen…“, weitere Infos hier.

Safe the date: Vom 22.-24. November 2019 findet in Köln zum 30-jährigen Jubiläum erneut ein öffentliches Treffen der deutschsprachigen Psychoseseminare statt. Informationen und Kontaktmöglichkeit hier.

Leser-Buchtipp
Die norwegische Schriftstellerin Merethe Lindstrom schildert in ihrem autobiographischen Roman „Aus den Winterarchiven“. Die Taz schreibt, der Roman „ist auch das Zeugnis einer starken Liebe. Und großartige autobiografische Literatur“.

 

Impressum

Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)

Postanschrift Geschäftsstelle:
DGBS
Klinik für Psychiatrie
Heinrich-Hoffmann-Straße 10
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 069 630184398
Telefonzeiten: Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 16:00 Uhr
E-Mail: info@dgbs.de
1. Vorsitzender: Prof. Dr. Martin Schäfer, Essen

Redaktion:
Andres Reif (Chefredaktion)
Jens Langosch
Martin Schäfer
Nadja Stehlin
Barbara Wagenblast 
Daniela Wüstenbecker

 

 

 

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