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DGBS Newsletter: Ausgabe 11/2018

Editorial

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Nächstes Jahr feiert die DGBS ihren zwanzigsten Geburtstag und wir könnten uns eigentlich auf eine schöne Jubiläumstagung einstimmen, wenn nicht das vergangene Jahr, und das darf ich als jemand, der von Anfang an dabei war, sagen, das wohl kritischste in der Geschichte der DGBS gewesen wäre. Ein Mitglied des Vorstands hat zeitweilig die Auflösung der Gesellschaft betrieben und wurde u.a. deshalb in der Mitgliederversammlung von seiner Vorstandsarbeit entbunden.
Die Diskussion darum war schmerzhaft und hat zu einer Spaltung innerhalb der Mitglieder und des Vorstands geführt. Argumente wurden ausgetauscht, Vorwürfe gingen hin und her, persönliche Bindungen und Freundschaften wurden strapaziert und bei vielen war die Grenze des Erträglichen überschritten. Ich finde, wir können jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir benötigen eine offene Diskussion über die Ausrichtung der DGBS. Der vor vielen Jahren vollzogene Wandel von der medizinischen Fachgesellschaft hin zu einem trialogischen Verein konnte nicht ohne Spannungen bleiben. Und zu meinem Bedauern erfolgt auch immer wieder eine Polarisierung zwischen Betroffenen und Professionellen. Dies kann bei nüchterner Betrachtung auch nicht verwundern, da im Alltag unseres Gesundheitssystems Patienten Leistungen in Anspruch nehmen, die Ärzte und Therapeuten anbieten. Zwischen diesen stehen die Angehörigen, welche ihre eigenen Bedürfnisse haben. Diese Hierarchie verschwindet nicht einfach, wenn ein trialogisches Etikett aufgeklebt wird. Der Verein DGBS kann bei divergierenden Interessen nur dauerhaft funktionieren, wenn der kleinste gemeinsame Nenner definiert ist. Die DGBS ist primär kein Dienstleistungsbetrieb und kann nicht Leistungen der Sozialsysteme ersetzen. Sie ist auch als Projektionsfläche für unerfüllte Bedürfnisse ungeeignet. Wer sich in den Verein einbringt, tut dies ehrenamtlich und das Prinzip ehrenamtlicher Tätigkeit ist Selbstlosigkeit, nicht nur der Verzicht auf Entlohnung. Dafür ist ihm der Dank der Mitglieder sicher, egal wie groß oder klein sein Beitrag ist!
Lassen Sie uns im zwanzigsten Jahr der DGBS offen diskutieren, wie wir unseren Verein in Zukunft sehen möchten und lassen Sie uns dabei das wesentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren, nämlich Bipolare Störungen besser zu verstehen, zu behandeln und die Folgen erträglicher zu machen! Darüber hinaus ist Trialog eine Chance, gemeinsame Interessen zu bündeln und wenn es uns gelingt, Trialog weiterhin nutzbar zu machen, dann sehe ich weiteren 20 Jahren DGBS hoffnungsvoll entgegen.

Herzlichst, Ihr
Jens Langosch

Inhaltsüberblick

DGBS DIREKT

  • Jahrestagung 2018
    Unsere 18. DGBS Jahrestagung fand unter dem Titel „BIPO HOME: Wo ist Bipolarität zu Hause“ in Hamburg statt, zu der wir 560 Teilnehmer begrüßen konnten. Mehr …

  • Mit dem Aretäus Preis 2018 wurden im Rahmen der Jahrestagung das Bipolar Forum mit seinen Administratoren Karin Kaltenbach und Thorsten Sprindt sowie Prof. Thomas Bock für besonderes Engagement rund um die Erkrankung der bipolaren Störung ausgezeichnet. Mehr …

  • Der Jules-Angst-Forschungspreis der DGBS wurde 2018 zum 2. Mal ausgeschrieben und an zwei junge Nachwuchsforscherinnen verliehen. Mit dieser Auszeichnung soll zu Forschungsprojekten im Bereich der Bipolaren Störungen ermutigt werden. Hier wurden zwei Forscherinnen gewürdigt, deren Arbeiten den weiteren Erkenntnissen rund um die Erkrankung dienlich sind.
    Dipl. Psychologin Esther Mühlbauer vom Universitätsklinikum Klinikum Dresden stellt hier ihr Forschungsprojekt „Smartphone-basiertes Langzeitmonitoring symptomnaher Verhaltensparameter bei Patienten mit bipolaren Störungen“ vor, für das sie die Auszeichnung erhielt.
    Dr. Ida Sibylle Haußleiter vom Universitätsklinikum Bochum wurde für das Forschungsprojekt „BSB- Bochumer Screeningbogen Bipolar- weitere Etablierung und Validierung“ geehrt. Hier ihre Projektbeschreibung.

  • Erneut war die Gruppe der aktiven Selbst Betroffenen Profis mit zwei Veranstaltungen auf der Jahrestagung aktiv vertreten. In der Gruppe finden sich von einer bipolaren Störung Betroffene zusammen, die im Gesundheitsbereich arbeiten bzw. eine entsprechende Ausbildung haben. In einem gut besuchten Workshop wurde das Thema Selbstfürsorge von verschiedenen Seiten beleuchtet. Mehr

  • Das DGBS Gütesiegel wurde entwickelt, damit stationäre und teilstationäre Einrichtungen ihre qualitativ hochwertige Versorgung bipolarer Patienten darstellen können. Voraussetzung für den Erwerb des Siegels ist die Erfüllung der Gütesiegelkriterien. Mehr …

  • Die DGBS bietet für Angehörige von Menschen mit bipolarer Störung Informations- und Austauschseminare an. Hier der Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin.

  • Hier die Chance für Interessierte an der Schulung für ehrenamtliche Berater am DGBS-Telefon teilzunehmen. Mehr …

  • Save the date 2019
    Die 19. DGBS Jahrestagung findet vom 10. bis 12. Oktober 2019 in Frankfurt am Main statt. Wir feiern in diesem Jahr 20 Jahre DGBS-Vereinsbestehen und freuen uns darauf Sie begrüßen zu können.

  • Als Vertreter der Betroffenen für den Vorstand wurden bei der Mitgliederversammlung am 7.9.2018 Nadja Stehlin und Edmund Bornheimer gewählt. Hier stellen sich Nadja Stehlin und Edmund Bornheimer vor.

 

WISSENSWERTES UND INTERESSANTES

Aus der Welt der Vereine und des sozialen Engagements


Termine

  • Zu einer trialogischen Fachtagung lädt das UKE Hamburg alle Ex-In Interessierte am 10. November 2018 ein. Hier zum Programm.

  • Sie sind Bruder oder Schwester eines psychisch erkrankten Menschen? Dann sind Sie zum „Geschwistertreffen“ vom Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker und dem Netzwerk von Geschwistern psychisch erkrankter Menschen am 10. November nach Kassel eingeladen. Weiterlesen

  • Neue Selbsthilferichtlinie: Die Selbsthilferichtlinie der GKV ist  Wegweiser und Hilfestellung für alle in der Selbsthilfe verantwortlich Aktive. Sie gibt überschaubare Hilfe und erläutert Wer / Wo / und für Was finanzielle Förderung erhält. Die Richtlinie wurde überarbeitet und gilt ab dem 1.1.2019 in ihrer neuen Fassung. Weiterlesen

  • „Psychiatrie als therapeutische Disziplin“ lautet die Fachveranstaltung des LVR-Klinikverbundes vom 31.01. bis 01.02.2019 in Köln. Mit dieser Fachveranstaltung möchte man Impulse für die Verbesserung der Versorgung psychisch Kranker geben. Kontroverse Aspekte wie das Für und Wieder von Medikamenten oder eine kritische Betrachtung der Therapieangebote der klinischen Medizin stehen auf der Agenda. Weiterlesen …

Aus der Welt der Forschung

  • Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention e.V. richtet einen „Call für Abstracts“ an Ärzte und Wissenschaftler. Auf ihrer Tagung vom 21. bis 23. März 2019 auf der Reisensburg bei Günzburg werden aktuelle Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen.
  • Wie verbraucherfreundlich ist das Gesundheitswesen in Deutschland? Das Health Consumer Powerhouse führt eine Befragung zur Verbraucherfreundlichkeit in 35 europäischen Ländern durch. Der Fragebogen ist anonym. Möchten Sie Ihre Meinung sagen? Weiterlesen …

 

Impressum

Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)

Postanschrift Geschäftsstelle:
DGBS
Klinik für Psychiatrie
Heinrich-Hoffmann-Straße 10
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 0700 333 444 54 (12 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunknetz z.T. deutlich höhere Gebühren)
Telefonzeiten: Dienstag und Donnerstag 13:00 bis 16:00 Uhr
E-Mail: info@dgbs.de
1. Vorsitzender: Prof. Dr. Martin Schäfer, Essen

Redaktion:
Andres Reif (Chefredaktion)
Edmund Bornheimer
Dr. Sibylle Haußleiter
Hildegard Huschka
Prof. Dr. Jens Langosch
Esther Mühlbauer
Nadja Stehlin
Bianca Überberg
Barbara Wagenblast 
Daniela Wüstenbecker

 

 

 

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