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zwischentöne: Eine Ausstellung mit Werken bipolarer Künstler

Über 150 Besucher bei der Vernissage
Von Bipolaren Störungen betroffenen Menschen wird oft nachgesagt, dass sie besonders kreativ sind. Viele Künstler wurden im „Bipo-Porträt“ in der InBalance schon vorgestellt.

Auch in Berlin kann man sich nun davon überzeugen: Die Ausstellung zwischentöne umfasst Werke von 27 Künstlern, die mit Bipolaren Störungen leben oder Angehörige sind.

Das Spektrum der noch bis zum 28. September zu sehenden Objekte ist breit: Gezeigt werden über einhundert Bilder in Öl- oder Aquarelltechnik, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen und Installationen. Entstanden sind Werke, die oft nicht nur visuell besonders eindrucksvoll sind, sondern auch einen Einblick in das Empfinden der Erkrankung geben und Aspekte vermitteln, die durch Worte nicht transportiert werden können.

Die Ausstellungseröffnung am 16. August war mit über 150 Besuchern ein großer Erfolg. Unter anderem war ein Vortrag von Dr. Müller-Ortstein über Kunst und Kunsttherapie zu hören. Ein Höhepunkt war die Lesung von Carola Wolff aus ihrem gerade erschienen Roman „Mein erster Selbstmord“. Bei Musik, Wein und einem Imbiss wurde den Grußworten gelauscht und die Werke begutachtet.

Die bipolaris - Manie & Depression Selbsthilfevereinigung Berlin-Brandenburg e.V. und das Offene Atelier arThe Reinickendorf sind gemeinsame Veranstalter in Kooperation mit dem Kunstamt Berlin-Reinickendorf. Die  Vorbereitung und organisatorische Arbeit lag zu großen Teilen in den Händen der künstlerischen Leiterinnen Doris Kawgan-Kagan (bipolaris) und Claudia Helfer (ArThe).

Eine so große Ausstellung zu organisieren ist ein hoher Kraftaufwand für eine ehrenamtliche Selbsthilfevereinigung wie bipolaris. Ohne die Mitarbeit vieler engagierter Menschen wäre dies nicht möglich. Aber wir wollen nicht nur ein Bewusstsein für das Erleben der von einer Bipolaren Störung betroffenen Menschen wecken und Verständnis schaffen für etwas, das sonst kaum zu verstehen ist: Durch die hohe Qualität und besondere Ausdruckskraft vieler Exponate lenken wir auch den Fokus von den negativen Seiten und Auswirkungen der Erkrankung auf positivere Aspekte. Unterstützt wird dies durch die Berichterstattung in den Medien, z.B. im Fernseh-Programm des RBB.

Zu sehen sind die Werke noch bis zum 28. September werktags von 9-18 Uhr im Südflügel des Rathauses Reinickendorf, Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin.

Übrigens: Ein reichhaltig bebilderter Katalog stellt auf 48 Seiten die Künstler und ihre Werke vor. Dieser kann über bipolaris bezogen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bipolaris.de/kunst.

Uwe Wegener

bipolaris – Manie & Depression Selbsthilfevereinigung Berlin-Brandenburg e.V.

 
 
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