Kontrast

Studie in Heidelberg: Angehörige von bipolaren Patienten gesucht

News vom 05.12.2017 / Alter: 2 Jahr(e)

Angehörigenstudie: Aktivierbarkeit von Gehirnstrukturen bei Angehörigen von Patienten mit schizophrenen oder affektiven Störungen.

 

Psychiatrischen Erkrankungen liegen häufig Veränderungen in kognitiven und affektiven Funktionen und der damit zusammenhängenden Aktivierbarkeit bestimmter Gehirnstrukturen zugrunde.


Die Angehörigenstudie der Sektion für Experimentelle Psychopathologie und Bildgebung des Universitätsklinikums Heidelberg untersucht diese Gehirnfunktionen bei engen Angehörigen von Patienten, die selbst nicht an einer solchen Erkrankung leiden. Zu diesem Zweck sollen die Probanden während einer funktionellen Magnetresonanz-Untersuchung (fMRT) diverse Entscheidungsaufgaben absolvieren. Zusätzlich soll mittels der Auswertung von genetischen Informationen aus der Speichelprobe der Einfluss genetischer Faktoren auf die Aktivierung einzelner Hirnregionen untersucht werden.


Ziel der Studie ist es, ausgewählte Gehirnprozesse bei Angehörigen von Patienten mit schizophrenen und affektiven Erkrankungen zu untersuchen, um so Erkenntnisse über deren Erblichkeit gewinnen.


Zeitaufwand: max. 4 Stunden

Probandenvergütung: bis zu 40 €

Fahrtkosten: werden erstattet


Allgemeine Studienkriterien für Eltern, Kinder und Geschwister:

 

  • Erkrankter Angehöriger muss eine diagnostizierte bipolare Störung oder unipolare Depression oder eine schizoaffektive Störung oder Schizophrenie haben (Nachweis bei Teilnahme erforderlich)
  • Keine psychischen Vorerkrankungen
  • zwischen 18 und 60 Jahre
  • Muttersprache deutsch
  • kein Substanzmissbrauch (z.B. Drogenkonsum oder übermäßiger Alkoholkonsum)
  • Keine neurologischen Erkrankungen
  • Keine Kontraindikationen gegen eine Magnetresonanztomographie (Metallimplantate, Herzschrittmacher, Insulinpumpe, Platzangst)

 

Die Studienuntersuchungen finden wochentags zwischen 8 und 20 Uhr und z.T. samstags statt.


Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Ursachen psychiatrischer Erkrankungen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Studie!


Kontakt:

M. Sc. Jessica Martin

Sektion für Experimentelle Psychopathologie und Bildgebung (Leitung: Prof. Dr. med. Oliver Gruber)

Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg

Telefon:  06221 56 57 61                                              

E-Mail: AGGruber.PsyCourse@med.uni-heidelberg.de (Betreff: Angehörigenstudie)

 

Flyer zur Studie

 

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