Kontrast

Jahrestagung 2014


Würzburg, 18. bis 20. September 2014

Bipolare Störung - Jetzt wird's persönlich! Personalisierte Medizin in Diagnostik und Therapie

Sehr geehrte Tagungsgäste,
liebe DGBS-Mitglieder und Interessierte,

rund 500 Besucher konnte unsere diesjährige Tagung im spätsommerlichen-frühherbstlichen und zum Glück meistenteils sonnigen Würzburg verbuchen. Damit verfestigt sich unsere jährliche Veranstaltung als zweitgrößter Kongress zum Thema Psychiatrie in Deutschland (nach der Tagung der DGPPN).

Eine Premiere war die Teilnahme der psychiatrischen Pflege mit einigen Veranstaltungen zu diesem Thema. Die Beteiligung dieses Bereichs der psychiatrischen Versorgung stieß auf ein äußerst positives Echo und die DGBS möchte die Beziehung zur Fachgesellschaft DFPP weiter vertiefen. Wir sind uns alle bewusst, dass die Pflegekräfte meist einen viel intensiveren Kontakt zu den Patienten im Klinikalltag haben als etwa die Ärzteschaft. Aus diesem Grund möchten wir in Zukunft auch z.B. gezielte Fortbildungen zum Thema Bipolare Störungen für diese Berufsgruppe anbieten.

Dem Thema "Personalisierte Medizin" wurde gemäß dem Tagungsmotto besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Hier wie auch in anderen Symposien und Workshops wurden die neuesten Forschungsergebnisse zu Bipolaren Störungen kommuniziert.

Erstmals wurde 2014 der Aretäus-Preis der DGBS für besondere Verdienste in Sachen Bipolare Störungen verliehen. Die erste Preisträgerin ist Marylou Selo, die der DGBS seit langem herzlich verbunden ist. In unzähligen Aktionen und Auftritten hat sie sich um die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen im Allgemeinen und Bipolaren Störungen im Besonderen bemüht.

Ein Highlight unserer Veranstaltung war der Auftritt von Dr. Manfred Lütz bei unserem Tagungsfest. Sein kabarettistischer Vortrag mit dem Titel "Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen" beleuchtete psychische Erkrankungen einmal auf humorvolle Weise und brachte viele Gäste zum Schmunzeln oder Lachen.

DGBS-Vorstandsmitglied Martin Kolbe verabschiedete die Tagungsgäste mit einer Auswahl seiner "Songs from the Inside" als letzten Programmpunkt unserer Tagung.

Wie in jedem Jahr haben wir die Referenten unserer Tagung gebeten, ihre Präsentationen, Abstracts und/oder ausformulierten Vorträge einzureichen, damit wir diese auf unserer Website zum Download anbieten können. Auf dieser Seite haben Sie Zugriff darauf und können sich so über die bearbeiteten Themen informieren, auch wenn Sie nicht nach Würzburg kommen konnten. Dieser Teil unserer Website wird laufend ergänzt; schauen Sie also immer wieder einmal rein.

Die Vorbereitungen für unsere Tagung 2015 in Essen laufen bereits an. Wir werden Sie auf unserer Website auf dem Laufenden halten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Tagungsleitung:
 

Prof. Dr. Andreas Reif (Würzburg)
Prof. Dr. Martin Schäfer (Essen)
Martin Kolbe (Zürich)

Programmheft der Veranstaltung zum Download




Würzburg, 18. bis 20. September 2014

Präsentationen, Handouts und Abstracts einzelner Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr haben uns zahlreiche Referenten freundlicherweise ihre Unterlagen überlassen, die Sie im Folgenden als Download beziehen können. Herzlichen Dank dafür! Bitte beachten Sie: Das Copyright liegt bei den jeweiligen Autoren.

Donnerstag, 18. September 2014

Auftaktveranstaltung

Fritz Strack: Ein gutes Gefühl dabei?
Jürgen Deckert: Die Angst - wo hilft sie uns, wo schadet sie uns?

Freitag, 19. September 2014

Symposium I: Personalisierte Diagnostik und Komorbidität - ADHS, Angststörungen und kognitive Einschränkungen

Andreas Reif: ADHS und Bipolare Störung - was eint sie und was trennt sie?
Katharina Domschke: Angststörungen als Komorbidität bipolarer Erkrankungen
Michèle Wessa: Kognitive Störungen bei der Bipolaren Störung

Symposium II: Psychotherapie bei Bipolaren Störungen

Thomas Stamm: Metakognitives Training für bipolare Patienten - Ergebnisse einer Pilotstudie
Larissa Wolkenstein: Emotionsregulationstraining für bipolare Patienten
Esther Krusche: Soziale Problemlösefähigkeit bei bipolaren Patienten
Martin Hautzinger: Vorstellung des Psychotherapieprojektes im Rahmen der BipoLife-Studie für junge bipolare Patienten

Symposium III: Personalisierte Psychopharmakotherapie

Mazda Adli: Risikoprofil, Nebenwirkungen, Interaktionen
Ekkehard Haen: Arzneimittelinteraktionen bei der Behandlung von Patienten mit Bipolaren Störungen
Christian Hiemke: Sinn und Unsinn von TDM im klinischen Alltag

Symposium IV: Möglichkeiten der Selbstbestimmung der Patienten

Rainer Beckmann: Patientenverfügung für Menschen mit psychiatrischer Erkrankung
Raoul Borbé: Behandlungsvereinbarungen unter Berücksichtigung der Angehörigen
Liselotte Mahler und Ina Jarchow-Jadi: Das Weddinger Modell - konsequente multiprofessionelle und trialogische Umsetzung von Krisen- und Behandlungsplan als Prävention

Symposium V: Forschung und Partizipation - welche Rolle spielen die Betroffenen?

Dietrich van Calker: Die Bipolare Störung - Was gibt es Neues aus der Forschung?
Thorsten Meyer: Partizipative Gesundheitsforschung - Formen der Beteiligung von Betroffenen an Forschung
Peter Maier: Forschungswünsche und -ziele aus Sicht der Betroffenen und Angehörigen - Präsentation - Vortrag

Workshop 1: Bringen die S3-Leitlinien mehr personalisierte Medizin, d.h. bessere Behandlungsmöglichkeiten für die Betroffenen in der Praxis?

R. G.: Selbsthilfe
Andrea Pfennig: xxx

Forumstreffen Bipolar-Forum.de

Hans-Peter Köther: Präsentation zum Forumstreffen

Symposium VI: Behandlung und Versorgung akuter Situationen bei Bipolarer Störung

Frank-Gerald Pajonk: Psychiatrisch-psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten bei bipolaren Patienten in Akut- und Notfallsituationen
Jochen Vollmann: Patientenverfügungen und -vorsorgevollmachten bei psychisch Kranken - Möglichkeiten und Grenzen aus medizinethischer Sicht
Gerd Weissenberger: Grundlagen zur verbalen Deeskalation bei hocherregten Menschen in Krisen unter Berücksichtigung aller institutionellen Möglichkeiten in Psychiatrien

Symposium VII: Dilemma Psychopharmaka
 

Symposium VIII: ADHS und Bipolare Störung - Neues aus der Forschung

Harald Scherk: ADHS und Bipolare Störungen - Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Symptomatik
Christian Jacob: Komorbidität von adultem ADHS und deren Behandlung
Juliane Kopf: Das striatale System bei ADHS und der Bipolaren Störung

Symposium IX: Symposium der Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFFP)

Uwe Genge: Vorstellung der DFFP - Werdegang und Ziele
Regine Gross: Recovery - ein personenzentrierter Ansatz zur (pflegerischen) Unterstützung von Menschen auf ihrem Genesungsweg
Sabine Noelle: Recovery praktisch - Vorstellung der Schulung und Bericht über erste Erfahrungen
André Nienaber: Intensivbetreuungen in der psychiatrischen Versorgung bei Menschen mit Bipolaren Störungen

Workshop 2: Leben mit Bipolarer Störung ohne Medikamente? (IPSRT und andere Alternativen)

Lars Schärer: xxx
Andreas-Claus Kienzle:xxx

Symposium X: Depression: Versorgung - Symptomatik - Alltagsfunktionalität

Mathias Berger: Die Problembereiche der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland am Beispiel der Depressionsbehandlung
Thomas Aubel: Anhedonie - das vergessene Symptom
Gerd Laux: Fahrtauglichkeit unter Antidepressiva-Therapie

Symposium XI: Klinische Aspekte der Bipolaren Störung

Florian Seemüller: Häufigkeit und klinische Bedeutung somatischer Begleiterkrankungen bei bipolaren Patienten
Christian Simhandl: Ein prospektiver Vier-Jahres Follow-Up von 300 Patienten unter naturalistischen Bedingungen
Florian Müller-Siecheneder: Kommunikationsformen in der Arzt-Patienten-Beziehung am Beispiel von Shared Decision Making
Frederik Haarig: Patientenorientierte Forschung - Welche Ziele sind aus Sicht der Betroffenen besonders wichtig?

Workshop 3: Bipolar arbeitsfähig bleiben

Helmut Exner: xxx
Frank Schäfer: Bipolar arbeitsfähig bleiben

Meet the Expert 1: Diagnostik bipolarer Erkrankungen

Emanuel Severus: Diagnostik bipolarer Erkrankungen

Symposium XII: Das Neueste aus der Bipolar-Forschung I

Hans-Jörg Assion: Medikamentöse Behandlung von bipolar Betroffenen - Gibt es Unterschiede zur schizoaffektiven oder schizophrener Störung?
Udo Dannlowski: Trennung unipolarer und bipolarer Depression mittels (f)MRT?
Julia Volkert: Der Einfluss von Schlaf und sub-syndromidaler Depression auf kognitive Maße bei bipolaren Patienten
Thomas Bock: Warum Gruppenpsychotherapie gerade Bipolare gut erreicht - Erfahrungen und Ergebnisse der Hamburger Studie

Workshop 4: Die Rolle der Pflege im Trialog

Matei Sirbu: Behandlungskonzept Schwerpunktstation für Bipolare Störungen
Eugen Zeiser: Deeskalation aus Sicht der Pflege
Martin Kolbe: Wünsche an das Pflegepersonal aus Sicht der Betroffenen
Ursula Schreen: Wünsche an die Pflege aus Sicht der Angehörigen

Samstag, 20. September 2014

Symposium XIII: State of the Art - Behandlung der Bipolaren Störung (Depression)

Hans-Jörg Assion: Ist der Einsatz von Antidepressiva bei Bipolaren Störungen sinnvoll?
Thomas Aubel: Medikamentöse Therapie mit Antipsychotika - Ist ein phasenprophylaktischer Effekt gesichert?
Michael Wischeler: Oder hilft die Psychoedukation am besten?

Symposium XIV: Bipolar-Versorgungsforschung

Jens Langosch: Verlauf der bipolaren Erkrankung im Alter - Ergebnisse der WAVE-Studie
Daniel Schöttle/Stefan Glissmann: Der Beitrag integrierter Versorgung zur Reduktion von Zwangsmaßnahmen
Candelaria Mahlke: Peerarbeit baut Brücken
Stefanie Stopat: Peerarbeit baut Brücken - gerade auch bei Bipolaren

Workshop 5: Sucht und Bipolar

Stephan Mühlig: Suchterkrankungen bei Bipolaren Störungen
Martin Schäfer: Therapie der Alkoholabhängigkeit - die neue S3-Leitlinie
Dominikus Bönsch: Illegale Drogen und Bipolare Störungen

Workshop 6: Das Weddinger Model und seine praktische Umsetzung

Lieselotte Mahler/Ina Jarchov-Jadi: xxx

Meet the Expert 2: Bipolar und Kinderwunsch

Johanna Kunze: Bipolare Störung und Geschlecht

Meet the Expert 3: Medikamentöse Therapie

Michael Bauer: Medikamentöse Therapie Bipolarer Störungen

Symposium XV: Das Neueste aus der Bipolar-Forschung II

Peter Schönknecht: Subkortiale Strukturveränderungen post mortem und in vivio bei bipolaren Patienten
Thomas G. Schulze: Neuste Ergebnisse des ConLiGen-Konsortiums zur Pharmakogenetik
Emanuel Severus: Herzratenvariabilität und Omega-III-Index bei euthymen Patienten mit Bipolarer Störung
Stephan Mühlig: Wie wirksam sind Psychotherapien bei Bipolaren Störungen im Vergleich - Ergebnisse einer Cochran-Analyse

Symposium XVI: Wünsche und Erwartungen an die Psychiatrie der Zukunft

Peter Brieger: Wie ich mir als Profi die Zukunft der Psychiatrie wünsche
Richard Schaller: Die Psychiatrie der Zukunft - ein Blick nach vorne
Reiner Müller: Betroffenenbeteiligung im Versorgungssystem

Symposium XVII: Zwischen allen Stühlen - Selbst betroffene Psychiaterinnen und Therapeutinnen

A.F.: Im Spannungsfeld zwischen Erkrankung und Professionalität - die Bipolarität als Ärztin und Patientin
A.S.: Besonders begabt und besonders ungeeeignet für die Arbeit in der Psychiatrie?
Margret Osterfeld: Die Diagnose, das Stigma und die Dienstpflicht

Workshop 7: Kinder bipolarer Eltern - welche Probleme haben sie, wie geht man mit ihnen um?

Katharina Gadeholt: Kinder bipolarer Eltern
Andreas Klaus Schrappe: Guten Zeiten, schlechte Zeiten

Workshop 8: Wie können wir mit Suizidalität umgehen?

Siegrun Schreiber: xxx
R.G.: Suizidalität - Suizid

Meet the Expert 4: ADHD

Christian Jacob: xxx

Meet the Expert 5: Angst

Katharina Domschke: xxx

Abschlussveranstaltung

Michael Bauer: Nationale und internationale Perspektiven in Forschung und Versorgung

News

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Liebe alle,

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