Die unzureichende Behandlung einer bipolaren Erkrankung kann schwerwiegende Folgen haben. Der hohe Leidensdruck von Betroffenen und ihren Angehörigen kann jedoch durch eine entsprechende Therapie gelindert werden, denn der Verlauf der Erkrankung kann durch individuelle Medikamenteneinstellung, spezielle psychotherapeutische Techniken und durch umfassende Information verbessert werden. Wichtig ist, dass die Erkrankung frühzeitig diagnostiziert wird! Ohne Behandlung erlebt nur ein äußerst geringer Prozentsatz der Betroffenen, nämlich 5–10%, keine weitere Episode bzw. können bis zur nächsten Episode manchmal Jahrzehnte dazwischenliegen. Beim Großteil der Patienten werden die Episoden durch den Alltag beeinflusst. Aus Unwissenheit begeben sich viele von Stimmungsschwankungen Betroffene unreflektiert in Stresssituation, wodurch neue Krankheitsepisoden ausgelöst werden können. Eine entsprechende Diagnose ist daher von großer Bedeutung, um durch Therapie die psychische Stabilität des Betroffenen wiederherzustellen und Rückfälle zu verhindern. Die bestmögliche Vorhersage für den weiteren Verlauf ermöglicht eine genaue Analyse des bisherigen Verlaufs!
Zurück zur Übersicht: Tipps zum Umgang mit bipolaren Patientinnen und Patienten
03.03.2026Bezugspersonenstudie
Wissenschaftler*innen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz interessieren sich für den Einbezug von Bezugspersonen in Psychotherapien. Betroffene und [… weiterlesen]03.03.2026Filmvorführung "Ich bin ich"
Am Sonntag, den 29. März 2026, um 19:00 Uhr zeigt die Selbsthilfegruppe Bipolar Karlsruhe in der Kinemathek Karlsruhe den Film "Ich bin ich – Ich bin mehr als [… weiterlesen]