„Ich möchte nicht, dass jemand davon erfährt!“
Diese Einstellung, die viele Betroffene und auch Angehörige vertreten, ist verständlich und eine persönliche Entscheidung, die respektiert werden sollte.
Bitte bedenken Sie folgende Argumente:
Ein erster Schritt kann auch das DGBS-Beratungstelefon oder das SeeleFon vom (BApK), die Telefonseelsorge, oder eine Beratungsstelle vor Ort wie z.B. der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi), Ihr Hausarzt/Hausärztin sein. Hier können Sie Informationen, Unterstützung und Entlastung finden.
Wer sich für einen offenen Umgang mit der Erkrankung entscheidet, ergreift damit die Chance, Vorurteile abzubauen und so aus der Welt zu schaffen. Außerdem müssen Sie als Familie sich dann keine Erklärungen für das „ungewöhnliche“ Verhalten des oder der Betroffenen während der akuten Krankheitsphasen aus den Fingern saugen.
Inzwischen haben es sich auch viele Ärzte und Ärztinnen, Kliniken, Bündnisse und Vereine zur Aufgabe gemacht, psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren.
Wenn Sie ein gutes Vertrauensverhältnis zu Ihrem erkrankten Familienmitglied haben, ist es ratsam, sich gemeinsam zu überlegen: Was brauchen wir an Wissen und Informationen, um gut mit der Diagnose umgehen zu können?
Wir wollen Sie dazu ermutigen ohne Schuld- und Schamgefühle über ihre Sorgen und Nöte zu sprechen, auch selbst Hilfe anzunehmen und gut auf sich selbst zu achten.
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