Kontrast

In der Klinik

„Ich bin freiwillig oder zwangsweise in einer Klinik. Wie verhalte ich mich?“

Versuchen Sie, die Hilfe anzunehmen, die Ihnen angeboten wird. Reden Sie offen über Ihre Stimmungslage, auch über eventuelle Suizidgedanken. Nur so kann Ihnen wirklich geholfen werden. Mit einer Patientenverfügung können Sie im Voraus festlegen, welche Behandlungsmaßnahmen Sie ablehnen und welche Sie akzeptieren. Versuchen Sie, dabei realistisch zu bleiben.

Viele Betroffene lernen im Lauf der Zeit, sich so „normal“ zu verhalten, dass sie vorzeitig aus der Klinik entlassen werden, auch wenn sie deren geschützten Rahmen und Hilfsangebote eigentlich noch benötigen würden. Bitte verfahren Sie nicht so! Sie sind nicht ohne Grund an diesem Ort gelandet und können von den therapeutischen Angeboten nur profitieren. Ein Klinikaufenthalt ist oftmals auch eine Geduldsprobe, doch seien Sie gewiss: Es lohnt sich letzten Endes für Sie. Eine zu frühe Entlassung führt nicht selten zu einer erneuten Einweisung und insgesamt längerem Aufenthalt.

Viele Kliniken haben einen Patientenfürsprecher an den Sie sich wenden können, wenn Sie mit etwas unzufrieden sind. Ein Patientenfürsprecher ist Interessenvertreter von Patienten. Er nimmt Wünsche, Kritik oder Lob entgegen und versucht ggf. bei den zuständigen Stellen des Krankenhauses zu vermitteln

Fragen Sie auch gezielt danach, ob in der Klinik ein Genesungsbegleiter zur Verfügung steht. Diese sind Psychiatrieerfahrene, die Sie ebenfalls beraten und unterstützen können.

News

24.06.2021Online-Talk mit Prof. Dr. Andreas Reif

Gemeinsam informieren und bewegen –
eine Initiative von ADHS Deutschland und der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen

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